• Zur Hauptnavigation springen
  • Skip to main content

Pusteblume Chiemgau

Heilpädagogik, Frühförderung, Fachdienst für Integration, Seminare, Marquartstein, Landkreis Traunstein

Mobile Menu
  • Willkommen »
    • Aktuelles
    • Unser Team
    • Offene Stellen
    • Häufige Fragen
  • Frühförderung »
    • Leistungsmodule in der Frühförderung
    • Heilpädagogik
    • Psychologie
    • Ergotherapie
    • Physiotherpie
    • Heilpädagogik mit Pferd
    • Methodenübersicht
  • Fachdienst
  • Individualbegleitung
  • Lernstörungen
  • Seminare »
    • Kinderschutz & ISEF
    • Das gefühlsstarke Kind – gemeinsam statt dagegen!
    • Herausfordernde Verhaltensweisen verstehen
    • Heilpädagogisches Puppenspiel
    • DIRFloortime® – eine beziehungsorientierte Spieltherapie
    • Fit für die Schule
  • Kontakt »
    • Unser Newsletter
    • Links
    • So finden Sie uns
Aktuelle Seite: Startseite / Frühförderung für Kinder / Heilpädagogik / Heilpädagogik mit Pferd

Heilpädagogik mit Pferd

Heilpädagogik mit Pferd

Detailphoto des Pferdes Camillo

Die Heilpädagogik mit Pferd ist in der Heilpädagogischen Praxis bzw. in den Interdisziplinären Frühförderstellen der Pusteblume in das Gesamtkonzept als Behandlungsmethode eingegliedert. Kinder mit Entwicklungsauffälligkeiten, in belastenden Lebensumständen, mit chronischen Krankheiten oder Behinderungen können an der Heilpädagogik im Sattel teilnehmen, sofern vom behandelnden Kinderarzt keine Bedenken geäußert werden.

Heilpädagogik im Sattel und am Boden

Zunächst beginnt die heilpädagogische Behandlung mit der Kennenlernphase.  Diese kann bereits in der Pusteblume, aber auch am Stall stattfinden. Es gilt wie stets im Behandlungskonzept der Pusteblume der Grundsatz, die Ressourcen des Kindes zur Entfaltung zu bringen, Stärken und Fähigkeiten zu wecken, zu festigen und zu erweitern. Insbesondere geht es nicht darum, das Reiten zu erlernen. Vielmehr steht die kindliche Entwicklung im Vordergrund.  Das Kind soll vorhandene Defizite überwinden oder kompensieren lernen. Fast nebenher verbessern sich Muskeltonus, körpereigene Wahrnehmung und Motorik.

In regelmäßigen Abständen finden auch hier Elterngespräche statt. Darin informieren wir über den jeweils aktuellen Stand von Entwicklung und Förderung. Wir beraten und begleiten unterstützend bei den Erziehungsaufgaben ihres Kindes.

Heilpädagogik mit Pferd bedeutet nicht immer zwangsläufig auch im Sattel zu sitzen. In manchen Stunden nutzen wir die heilpädagogische Wirkung im Umgang mit dem Pferd durch Bodenarbeit, Stallarbeit oder Pferdepflege. Meist möchten die Kinder aber gerne auf’s Pferd. Und diesen Wunsch berücksichtigen wir natürlich.

Wirkung in der Heilpädagogik mit Pferd

Auf dem Pferderücken erhält das Kind durch das rhythmische Schwingen im Schritt etwa 90-120 Bewegungsimpulse pro Minute, die das kindliche Gehirn verarbeiten und die bisherige Struktur integrieren muss. Dadurch entwickelt sich ein besseres Körpergefühl. Ferner verbessert sich die Gesamtmotorik.  Im Besonderen wirkt sich dies positiv auf Kinder mit fein- oder grobmotorischen Schwierigkeiten sowie Problemen in der Mundmotorik (Artikulationsschwierigkeiten, Stammeln, Sprachfluss, u. a. Sprach- und Sprechschwierigkeiten) aus. Kindern mit Hyperaktivität, hohem Bewegungsdrang und Unkonzentriertheit kommt diese bewegungsfreudige Methode ebenfalls sehr entgegen. Ihr Bewegungsbedürfnis wird durch das Pferd gestillt. Dennoch müssen sie ihre eigenen Bewegungen unter Kontrolle haben und regulieren lernen. Was von außen dann manchmal nach einfachem Ponyreiten aussieht, bedeutet aber für das Kind hochdosierte Entwicklungsanregung und Stimulation des kindlichen Gehirns.

Ein Mädchen sitzt auf dem Pferd und wirft einen Ball.

Kein Leistungsdruck, aber klare Regeln

Durch das vollkommen andere Setting als in den Räumen der Pusteblume und generell in Therapiesituationen findet die Heilpädagogik mit Pferd in einem zwangloseren Rahmen statt. Sie zieht Kinder und Jugendliche schnell in ihren Bann. Das Pferd mit seinem hohen Aufforderungscharakter übt auf viele Menschen eine große Faszination aus. Dies erleben Kinder bereits vom Boden aus, beispielsweise beim Putzen, Führen oder auch schon beim Beobachten im Herdenverband auf der Koppel.

Insbesondere das Selbstbewusstsein wird beim Umgang mit dem Pferd gestärkt. Die positive Wirkung ohne Leistungsdruck, allerdings mit festen Regeln zum sicheren Umgang, zur Unfallverhütung und zum Wohl des Pferdes. Diese geben ganz konkret Sicherheit. Kinder können deren Sinn meist sofort verstehen. Dadurch akzeptieren sie diese Regeln erfahrungsgemäß leichter.

Selbst therapieresistente Kinder mit negativen Vorerfahrungen können vom Einsatzes des Pferdes in der Heilpädagogik profitieren.

Ein kleiner Junge reitet im Schritt und lacht.

Methodenwechsel im heilpädagogischen Konzept

IPTh-Absolventin: ausgebildet und zertifiziert durch das IPTh, Konstanz

Die Wahl der Reittherapie als Methode im heilpädagogischen Gesamtkonzept bedeutet nicht, dass das Kind dabei bleiben muss. Die heilpädagogische Behandlung richtet sich nach der Bedürfnislage des Kindes. So kann es schon mal vorkommen, dass die Methode gewechselt wird, wenn dies für das Kind sinnvoll ist. Umgekehrt können Kinder, die bereits bei uns in der Praxis oder in der Frühförderstelle eine heilpädagogische Behandlung in einer anderen Methode begonnen haben, zur Heilpädagogik mit Pferd wechseln, zum Beispiel im Umfang eines 10-Stunden-Blockes.

Wer Interesse für sein Kind an einer heilpädagogischen Maßnahme mit Pferd hat, darf gerne Kontakt zu uns aufnehmen.

Gesine Herzog

 

Copyright © 2010-2026 Heilpädagogische Praxis Pusteblume | Impressum | Datenschutz | Sitemap | Newsletter | RSS